Pastoren und Leiter

Die Arbeit von Israel Next sollte als ergänzend zur Arbeit der örtlichen Kirche gesehen werden. Unsere Vision ist vollkommen von einer starken Kooperation mit Pastoren, Leiterschaft, Jugendpastoren und jungen Leitern abhängig. Nur Kirchen mit einem aktiven und soliden Engagement für Israel werden fähig sein, dies an die nächste Generation weiterzugeben. Wir sind hier, um zu helfen!

Israel Next wird Studienreisen für Pastoren und Leiter organisieren, die dein persönliches Engagement für Israel hervorbringen und stärken. Bitte lies mehr auf der „Reisen“ Seite. Wenn du möchtest, dass Israel Next dich in deiner örtlichen Kirche besucht, leiten wir dich zur „Seminare“ Seite weiter. Im Folgenden geben wir einen Hintergrund für die Gründung von Israel Next.

Die Herausforderung

Christliche Theologie war für Jahrhunderte von einer Lehre dominiert, die Gottes Berufung auf Israel geringgeachtet oder verdrängt hat. Anstelle dessen wurde die Kirche allein in den Mittelpunkt seines göttlichen Plans gestellt. Von der sogenannten Ersatz-Theologie sind immer noch viele Kirchen in unterschiedlicher Weise beeinflusst.

Mit dem Aufkommen des modernen christlichen Zionismus im 18. Jahrhundert haben grundlegende Veränderungen begonnen stattzufinden. Die Rückkehr der Juden zu ihrem biblischen Heimatland im späten 19. und 20. Jahrhundert, die Gründung des Israelischen Staates 1948 und die Befreiung Jerusalems 1967 werden im Christlichen Zionismus als göttliches Eingreifen verstanden. Bis zu den 1990er Jahren waren Predigten über die Stellung Israels in Gottes Plänen in vielen christlichen Kreisen üblich. Doch in einem ernsthaften Verlangen, die Zeiten zu verstehen wurden manche Lehren dogmatisch und fokussierten sich auf Randaspekte.

So haben viele Pastoren dieses kontroverse Thema beiseitegelegt. Auch wegen der Herausforderung, eine zusammenhängende Botschaft von Geschichte, derzeitigen politischen Ereignissen und Prophetien in einer zunehmend israelfeindlichen Gesellschaft darzustellen. Bis zu den 1990er Jahren waren Predigen über die Stellung Israels in Gottes Plänen in vielen christlichen Kreisen üblich. Doch in einem ernsthaften Verlangen, die Zeiten zu verstehen wurden manche Lehren dogmatisch und fokussierten sich auf Randaspekte. Hinzu kam die Herausforderung, eine zusammenhängende Botschaft von Geschichte, derzeitigen politischen Ereignissen und Prophetien darzustellen – und das in einer zunehmend israelfeindlichen Gesellschaft. Dies hat viele Pastoren dazu gebracht, dieses kontroverse Thema beiseite zu legen. In den meisten Kirchen blieb Israel jedoch weiterhin abwesend von Lehre und Theologie.

Engagement für Israel wurde somit zu einer Aktivität von Einzelnen, Gruppen und Organisationen mit einem speziellen Interesse für das Thema. Obwohl diese Zusammenkünfte häufig aktuelle Ereignisse im Licht biblischer Prophetien hervorhoben, gab ihre Lehre nur selten glaubwürdige Antworten auf die komplizierte gegenwärtige Realität. Daher blieb Israel für den normalen Kirchgänger weitgehend uninteressant.

Veranstaltungen, die heutzutage von Gruppen über Israel durchgeführt werden, liegen selten im Augenmerk der Leiterschaft. Diese Passivität zeigt, dass Israel kein wesentlicher Bestandteil des Verständnisses der Kirche und somit auch nicht ihrer Aktivitäten ist. Aus diesen Gründen ist es für die nachfolgende Generation nicht einfach, ein gutes Verständnis von Israel zu bekommen. Das Fehlen von Lehre in den meisten Kirchen und das Fehlen von Glaubhaftigkeit der Lehre in anderen Kirchen, lässt viele in dem Glauben, dass Engagement für Israel eine Nebensache in der Kirche ist. All das, zusammen mit einer weitgehend israelfeindlichen Gesellschaft hat der nachfolgenden Generation wenig Möglichkeit gegeben, eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen.

Das möchte Israel Next richtigstellen. Unser Ziel ist es, Israel zurück in die Kirche und zur nächsten Generation zu bringen, damit Israel wieder biblisch wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Wir betrachten logische, sachliche, rechtliche und moralische Argumente, um biblische Werte zu repräsentieren. In diesem Sinn sind es biblische Argumente. Unsere Bemühungen sind also nicht nur darauf beschränkt, Christen zu erreichen.